Fährte (Fährtenausbildung)

 

Bei der Fährtenarbeit muss der Hund in einem Gelände (z.B. Acker, Wiese oder Wald) durch den Einsatz seines Geruchsinnes der Bodenverletzung  folgen und die ausgelegten Gegenstände finden und den erfolgreichen Fund seinem Hundeführer durch ein entsprechendes Verhalten anzeigen.

Die Anzahl der Gegenstände und die Länge der abzusuchenden Fährte richtet sich nach den entsprechenden Prüfungsstufen (IPO I-III, FH 1,FH 2 und IPO-FH). Die Fährtenhundprüfung (FH 1, FH 2 und IPO-FH) sind spezielle Prüfungen, bei denen der Hund nur in Fährtenarbeit vorgeführt wird. Voraussetzung ist natürlich auch hier die bestandene Begleithundeprüfung.

Es macht besonders viel Spaß, wenn man beobachten kann, mit wie viel Eifer und Konzentration sich auch schon sehr junge Hunde dieser Aufgabe stellen. Die Fährtenarbeit ist gerade für den Junghund der ideale Einstieg in den Vielseitigkeitssport, denn eine Fährte mit der Nase zu verfolgen, ist ihm angeboren. Von zertreten Gräsern und Kleinstlebewesen strömen Gerüche aus (Bodenverletzungen), die der Hund mit seiner feinen Nase aufnehmen und von dem andersgearteten Duft der Umgebung unterscheiden kann. Entsprechend der verschiedenen Prüfungsstufen steigern sich die Anforderungen an den Hund: Zuerst legt der Hundeführer die Fährte selbst, ab der IPO II wird dies von einer fremden Person getan. Daneben wird die Zeit zwischen Legen und Ausarbeiten der Fährte verlängert und die Zahl der Richtungsänderungen und „verlorenen“ Gegenständen erhöht.

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© J. Metzger und J. Baumann